INTERNATIONALISIERUNGSSTRATEGIEN

Während die Bedeutung nationalstaatlicher Grenzen weltweit schwindet, steigt zugleich innerhalb der europäischen Gesellschaften die Pluralität kultureller Lebensmuster und biographischer Hintergründe. Dies hat auch Auswirkungen auf die Evangelische Hochschule Freiburg: Vielfalt und Unterschiede zwischen verschiedenen Studierenden und studentischen Gruppen werden ebenso zunehmen wie unter den Angestellten und Lehrenden der Hochschule. Im Hinblick auf Pluralisierungs- und Globalisierungsprozesse wird lebenslanges Lernen zur Grundanforderung der Internationalisierung auch an der EH Freiburg.

Diese Veränderungen sowie daraus abgeleitete Erfordernisse lassen sich unter dem Begriff Internationalisierung beschreiben, analysieren und anvisieren.  Die verschiedenen Studiengänge der EH erfordern entsprechend ihrer Ausbildungsziele und Rahmenbedingungen unterschiedliche Formen und Ansätze ihrer Internationalisierungsbestrebungen, die jeweils auf der Ebene der Fachbereiche bzw. Studiengänge umgesetzt werden.

Internationale und interkulturelle Komponenten bilden ein gewichtiges Element im Curriculum und den Lehrinhalten der Studiengänge. Darüber hinaus wird eine Erhöhung des Anteils mobiler Studierender und Dozierender der EH und eine Zunahme der Anzahl der Gastdozenturen von Partnerhochschulen im Ausland angestrebt. Beide Aspekte, grenzüberschreitende Mobilität von Menschen und Wissen sowie Internationalisierungsprozesse jenseits von Mobilität (siehe Abschnitt "international@home") sind an der EH Freiburg miteinander verflochten.