Wir über uns
Die Evangelische Hochschule Freiburg ist eine staatlich anerkannte Hochschule in Trägerschaft der Evangelischen Landeskirche in Baden. An der Evangelischen Hochschule Freiburg (EH) studieren aktuell rund 750 Studierende. Das Kernstudienangebot der EH Freiburg bilden derzeit die Bachelor-Studiengänge Soziale Arbeit, Religionspädagogik/Gemeindediakonie sowie Pädagogik der frühen Kindheit. Die EH konnte insbesondere durch neue Masterstudiengänge in den letzten Jahren ihr Studienangebot - vor allem im Bereich der Weiterbildung - stark ausdehnen. Im Austausch mit der Kontaktstelle für praxisorientierte Forschung e.V. und dem Institut für Weiterbildung (IfW) verbindet die EH Freiburg in variantenreicher und hervorragend evaluierter Weise Forschung (z.B. Gerontologie, sozialwissenschaftliche Frauenforschung, zivilgesellschaftliche Entwicklung, Kinder- und Jugendforschung) und Weiterbildung (z.B. Kompetenzzentren Palliativ Care, Case Management, Tiergestützte Pädagogik).
Die EH Freiburg ist eines der fünf von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten „Kompetenzzentren Pädagogik der frühen Kindheit“ in Deutschland. Weitere Kompetenzzentren im Bereich Supervision sowie Religion und Bildung (CERUB) befinden sich im Aufbau. Die EH Freiburg war die erste Hochschule deutschlandweit, an der ein Masterstudiengang Supervision angeboten wurde.
Die Studiengänge sortieren sich in drei Fachbereichen (Soziale Arbeit, Theologische Bildungs- und Diakoniewissenschaft, Pädagogik und Supervision), um
- Bildungsfragen (z.B. Gemeindediakonie/Religionspädagogik, Pädagogik der frühen Kindheit, Bildung und Didaktik),
- Arbeitsfelder der sozialen und diakonischen Arbeit (z.B. Soziale Arbeit und Diakonie),
- Aspekte der Beziehungsarbeit (z.B. Supervision)
- Steuerungsinstrumente der sozialen Gebilde, in denen diese Tätigkeiten organisiert sind (z.B. Sozialmanagement, Bildungsmanagement und Schulmanagement).
Das derzeitige Studienangebot umfasst folgende Studiengänge:
- BA Soziale Arbeit
- BA Religionspädagogik/Gemeindediakonie
- BA Pädagogik der frühen Kindheit (in Kooperation mit der PH-Freiburg)
- MA Soziale Arbeit (in Kooperation mit der Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Soziale Arbeit - Olten)
- MA Sozialmanagement
- MA Supervision
- MA Management und Didaktik von Bildungsprozessen in Kirche und Gesellschaft
- MA Diakoniewissenschaft (u.a. in Kooperation mit der Universität Heidelberg)
Die Evangelische Hochschule Freiburg, die sich im Laufe ihrer Geschichte von einer „Evangelischen Frauenberufsschule für kirchliche und soziale Arbeit“ (1918) hin zu einer staatlich anerkannten „Hochschule für Soziale Arbeit, Diakonie und Religionspädagogik“ (1971) entwickelt hat, wurde 2004 vom Wissenschaftsrat für den Maximalzeitraum von zehn Jahren akkreditiert. Die EH hat in dem letzten ZEIT/CHE-Ranking von Mai 2008 erneut einen Platz in der Spitzengruppe für das Fach Soziale Arbeit eingenommen. In allen Ranking-Verfahren hat die EH bezogen auf die fachliche Qualität der Ausbildung Spitzenbeurteilungen erhalten.
Eine staatlich anerkannte Hochschule in kirchlicher Trägerschaft
In der Präambel der Verfassung der Evangelischen Hochschule Freiburg wird die Aufgabe bestimmt: „Die Evangelische Landeskirche in Baden unterhält in Erfüllung ihres vom Evangelium her gegebenen Auftrages und in Anerkennung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung eine Ausbildungsstätte für soziale und kirchliche Berufe in Freiburg. Ihr Auftrag verpflichtet die Kirche, dafür Sorge zu tragen, dass soziale Probleme und die Gestaltung des Sozialen theologisch durchdacht, kirchliche und religiöse Praxis auf ihre soziale Bedeutung hin untersucht werden und daraus gewonnene Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt werden. Hieraus ergeben sich Grundlage und Zielsetzung für die Ausbildung in sozialen, pädagogischen, religionspädagogischen und diakonischen Berufen sowie für den Betrieb einer kirchlichen Fachhochschule.“
Kirchliche Trägerschaft bedeutet, dass die Hochschule in spezifischer Weise den Auftrag der Evangelischen Landeskirche in Baden wahrnimmt, zur sozialen Bildung und Sozialgestaltung beizutragen. Daraus ergibt sich für Lehre, Forschung und Weiterbildung ein besonderer Stellenwert der Reflexion in Anthropologie und Ethik und des interdisziplinären Dialogs im Bereich der Human- und Gesellschaftswissenschaften, in den die Theologie und Religionswissenschaft als gleichberechtigte Partner einbezogen werden. Die evangelische Trägerschaft verpflichtet zu Weltoffenheit und Toleranz in Forschung, Lehre und Weiterbildung. Nach § 3 (1) des Kirchlichen Gesetzes über Fachhochschule der Evangelischen Landeskirche in Baden vom 23. Oktober 2003 gilt: „Die Fachhochschule ist in Lehre und Forschung frei; sie ist dabei an den kirchlichen Auftrag und das staatliche und kirchliche Recht gebunden.“
